BIRDS OF PASSAGE (Ciro Guerra und Cristina Gallego)

Bei der Oscarverleihung 2016 war Ciro Guerra und sein Film Der Schamane und die Schlange als bester fremdsprachiger Film nominiert gewesen und für Birds of Passage tat er sich mit Cristina Gallego zusammen, die nicht nur die Idee für das Drehbuch lieferte, sondern mit Guerra gemeinsam auch die Regie führte. Die Geschichte einer Familie der Ureinwohner vom Stamm der Wayuu im Kolumbien Ende der 60er die ins Geschäft mit den Drogen einsteigt klingt auf jeden Fall interessant und mit mit dem 4. April gibt es auch schon einen dt. Kinostart.



BRITTANY RUNS A MARATHON (Paul Downs Colaizzo)

Jillian Bell hatte bis jetzt so ein bisschen das Problem mit ihren Nebenrollen in diversen Komödien mehr zu nerven als zu unterhalten, aber mit ihrer ersten Hauptrolle in Brittany Runs a Marathon könnte sich das hoffentlich ändern.



HONEY BOY (Alma Har’el)

Lose auf seinem eigenen Leben als Kind bzw. Jugendlicher basierend schrieb Shia LaBeouf nicht nur das Drehbuch, sondern spielt auch quasi seinen eigenen Vater, während Lucas Hedges und Noah Jupe jeweils den 22-, bzw. 12-jährigen Otis Lort verkörpern. Honey Boy ist das Spielfilm-Debüt von Dokumentarfilmerin Alma Har’el und sollte schon alleine wegen dem Mitwirken von Lucas Hedges mehr als nur sehenswert sein.



LUCE (Julius Onah)

The Cloverfield Paradox brachte Julius Onah eine gewisse Aufmerksamkeit und mit dem in Sundance gefeirten Luce könnte sich diese vielleicht sogar noch ein wenig steigern. Eine packende Geschichte und Kelvin Harrison Jr., Naomi Watts, Tim Roth und Octavia Spencer im Cast sprechen eine weitere deutliche Sprache.



THE DEATH OF DICK LONG (Daniel Scheinert)

Gemeinsam mit Dan Kwan drehte Daniel Scheinert mit Swiss Army Man einen der stärksten Filme 2016 und auch wenn er bei The Death of Dick Long alleine auf dem Regiestuhl platz nimmt, könnte das Ergebnis ziemlich gut werden. Man darf also gespannt sein.



THE LAST BLACK MAN IN SAN FRANCISCO (Joe Talbot)

Der Filmtitel alleine reicht eigentlich schon aus um die Neugierde zu wecken und wenn man dann erfährt, dass der Film auf der eigenen Lebensgeschichte von Hauptdarsteller Jimmy Fails basiert, dürfte das Interesse sogar noch gesteigert sein. Die Frage ist leider nur, ob es der Film überhaupt nach Deutschland schafft.



THE LODGE (Veronika Franz und Severin Fiala)

Das englischsprachige Debüt der Ich seh, Ich seh-Regisseure Veronika Franz und Severin Fiala mit Riley Keough, Richard Armitage und Alicia Silverstone.



THE NIGHTINGALE (Jennifer Kent)

Man darf schon heiß drauf sein, was Jennifer Kent nach ihrem großartigen Debütfilm The Babadook mit der Geschichte der von Aisling Franciosi dargestellten Clare – die sich im Tasmanien des Jahres 1829 auf die Jagd nach den Mördern ihres Mannes und ihres Kindes macht – auf die Leinwand zaubert



THE REPORT (Scott Z. Burns)

Regiedebüt von Scott Z. Burns der such vor allem durch seine Mitarbeit an den Drehbüchern zu Das Bourne Ultimatum, Der Informant!, Contagion, Side Effect und Vor uns das Meer einen Namen machte und neben Adam Driver, Annette Bening, Jon Hamm, Ted Levine, Maura Tierney, Michael C. Hall, Jennifer Morrison und Tim Blake Nelson einen mehr als großartigen Cast und eine politisch aufgeladene investigative Geschichte zu bieten hat.



WOUNDS (Babak Anvari)

Nach dem gefeierten Under The Shadow gibt der britisch-iranische Filmemacher Babak Anvari mit Wounds sein englischsprachiges Debüt, psychologischer Horror weckt immer Interesse und Armie Hammer und Dakota Johnson als Hauptdarsteller so oder so. Man darf mehr als gespannt sein.