Nicht ganz so ätzend wie Blade, aber auch nicht wirklich gut und vor allem: Mit über 2 Stunden Laufzeit einfach viel zu lang. Man kann Len Wiseman und seinen Autoren Danny McBride und Kevin Grevioux fast Geschwätzigkeit vorwerfen, denn es ist unfassbar wieviel in diesem Film geredet wird. Nur leider sind die Dialoge in den meisten Fällen nicht besonders spannend oder informativ für den weitere Verlauf, sondern schlicht öde und man wünscht sich dass es einfach weitergeht. Kate Beckinsale ist darstellerisch schon deutlich besser als z. B. Milla Jovovich in den Resident Evil-Filmen, bekommt aber auch nicht wirklich viel um zu glänzen; das gleiche gilt für Scott Speedman. Nur Michael Sheen und Bill Nighy vermagen etwas mehr aus ihren Rollen zu machen und beiden hätte man durchaus etwas mehr Screentime gewünscht. Die Action ist solide bis gut in Szene gesetzt und der einzige wirkliche technische Kritikpunkt ist von visueller Natur: Der permante Blaustich ermüdet doch etwas mit der Zeit.

Fazit: Zumindest ein besserer Einstand als die Resident Evil-Reihe.