Aus 10 Nominierungen wurden am Ende des Abends sieben Preise: 3 Tage in Quiberon der deutsch-französisch-iranischen Regisseurin Emily Atef dominierte vor allem in den Darsteller-Kategorien, wo neben Hauptdarstellerin Marie Bäumer auch Birgit Minichmayr und Robert Gwisdek als beste Nebendarsteller trimphieren konnten. Außerdem gewann mit Atef zum siebten Mal eine Frau den Preis für die beste Regie entgegennehmen und nach Maren Ade (Toni Erdmann) sogar zum zweiten Mal direkt hintereinander; davor gelang das schon 2001 bzw. 2002 Esther Gronenborn (alaska.de) und Caroline Link (Nirgendwo in Afrika). In den technischen Kategorien konnte sich mit drei Preisen Manifesto von Julian Rosefeldt mit Cate Blanchett in der Hauptrolle durchsetzen.

Die Gewinner im Überblick:

  • Bester Spielfilm – Filmpreis in Gold: 3 Tage in Quiberon
  • Bester Spielfilm – Filmpreis in Silber: Aus dem Nichts
  • Bester Spielfilm – Filmpreis in Bronze: Western
  • Bester Dokumentarfilm: Beuys
  • Bester Kinderfilm: Amelie rennt
  • Bestes Drehbuch: Aus dem Nichts
  • Beste Regie: Emily Atef (3 Tage in Quiberon)
  • Beste weibliche Hauptrolle: Marie Bäumer (3 Tage in Quiberon)
  • Beste männliche Hauptrolle: Franz Rogowski (In den Gängen)
  • Beste weibliche Nebenrolle: Birgit Minichmayr (3 Tage in Quiberon)
  • Beste männliche Nebenrolle: Robert Gwisdek (3 Tage in Quiberon)
  • Beste Kamera/Bildgestaltung: Thomas W. Kiennast (3 Tage in Quiberon)
  • Bester Schnitt: Beuys
  • Bestes Szenenbild: Manifesto
  • Bestes Kostümbild: Manifesto
  • Bestes Maskenbild: Manifesto
  • Beste Filmmusik: Christoph M. Kaiser und Julian Maas (3 Tage in Quiberon)
  • Beste Tongestaltung: Der Hauptmann

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