Am Ende weiß wahrscheinlich nur Daryl Hannah selber, was sie da als Regisseurin und Drehbuchautorin zusammengebastelt hat, denn Paradox ist genau das: Paradox. Im Grunde hat der Film noch nicht mal eine richtige Story, geschweige denn einen roten Faden oder Dialoge denen man folgen könnte und nur wenn der Film nach einiger Zeit kurz zu eine Art Neil Young-Konzerfilm wird, hat man das Gefühl ein wirklich filmisches Produkt zu sehen. Der Rest besteht aus Szenen voller Nichtigkeit in denen Neil Young, Lukas Nelson, Micah Nelson, Willie Nelson und Corey McCormick Worthülsen aufsagen die man nur schwer als Dialoge bezeichnen kann. Man kann jemanden wie Terrence Mallick viel vorwerfen und dass man sich auf seine Filme einlassen muss, aber zumindest kann man ihm einen künstlerischen Anspruch anrechnen, der Hannah in ihrem Film komplett abhanden kommt.

Fazit: Paradox: Selten war ein Titel für einen Film so passend.

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