Im Wettbewerb um den Goldenen Bären bei den 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin standen in diesem Jahr unter anderem die neuen Filme von Gus Van Sant (Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot), Wes Anderson (Isle of Dogs – Ataris Reise) und Christian Petzold (Transit). Außer Konkurrenz sahen die Zuschauer 7 Days in Entebbe von José Padilha und Unsane – Ausgeliefert von Steven Soderbergh, während in der Sektion Panorama das Regiedebüt von Idris Elba (Yardie) und der neue Film von Timur Bekmambetow (Profile) liefen.

Am Ende kürte die Jury unter Jury-Präsident Tom Tykwer den semidokumentarischen Experimentalfilm Touch Me Not von Adina Pintilie mit dem Goldener Bär für den besten Film aus, während Wes Anderson den Silberner Bär für die beste Regie erhielt und sich damit in eine Reihe mit Aki Kaurismäki, Richard Linklater, Roman Polanski, Paul Thomas Anderson, Miloš Forman, Neil Jordan oder Stephen Frears befindet.

Die Gewinner im Überblick:

  • Goldener Bär für den besten Film: Touch Me Not
  • Silberner Bär Großer Preis der Jury: Mug
  • Silberner Bär Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet: The Heiresses
  • Silberner Bär für die beste Regie: Wes Anderson (Isle Of Dogs – Ataris Reise)
  • Silberner Bär für die beste Darstellerin: Ana Brun (The Heiresses)
  • Silberner Bär für den besten Darsteller: Anthony Bajon (The Prayer)
  • Silberner Bär für das beste Drehbuch: Manuel Alcalá und Alonso Ruizpalacios (Museum)
  • Silberner Bär für eine herausragende Künstlerische Leistung: Elena Okopnaya (Dovlatov)